Hast Du Dich auch schon gefragt, wie
Aromaöle überhaupt den Körper beeinflussen
können? Wie kann so ein einzelner Duft da
überhaupt was bewirken?
Tatsächlich haben unsere Vierbeiner auch ein
sogenanntes limbisches System im Hirn
(Hippocampus, Amygdala, Hypothalamus etc.)
was wir direkt über Düfte erreichen und durch
die Inhaltsstoffe in Aromaölen können wir
gewisse Botenstoffe, wie Hormone, stimulieren.
Bedeutet wir können direkt Einfluss auf
Bereiche des psychischen Verhaltens wie
Emotionen, Lernen, Gedächtnis oder gar Instinkte durch die Atemwege & Lunge oder
auch auf das Gleichgewicht von verschiedenen physischen Körpersystemen, wie
Feuchtigkeits-, Elektrolyt-, Säure-Basen-Haushalt oder Blutdruck und insbesondere
tiefgreifend pflegend auf die (Schleim-)Haut nehmen.
Aromaöle sind ein kleiner wirkungsvoller Bereich der Kräuterheilkunde, es handelt sich um
Essenzen von Pflanzen und sollten bewusst eingesetzt werden, was unter anderem
bedeutet niemals pur - also weder innerlich noch äusserlich!
Die enthaltenen ätherischen Öle der Pflanzen werden mit (Wasserdampf-)destillation,
Enfleurage (Fettauszug) oder mechanischer
Kaltpressung extrahiert und es fällt nur wenig kostbares
Aromaöl an, beispielsweise braucht es für 1ml Rosenöl zirka
5kg Rosenblüten.
So entstehen nicht nur die wertvollen fettlöslichen
Aromaöle, sondern auch wasserlösliche Hydrolate,
also Wasserauszüge und diese können weitaus besser für
unsere Vierbeiner eingesetzt werden. Auch können
Aromastoffe durch das Räuchern oder einfache
Ölmazerate, also Ölauszüge, frei gesetzt werden und so
bilden sich verschiedene Anwendungsformen heraus.
Sei dies pflegend für die Haut mit Waschungen,
Massagen, Wickel, Salben, Gels & Co. oder
Inhalationen & Raumbeduftungen, wie mit einer Duftlampe oder Diffuser über
Lunge eingeatmet werden. Besonders da ist es auch wichtig, dass der Vierbeiner sich
jederzeit selber dem Duft entziehen kann!
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