Entdecke die Welt der Hundeernährung

Herzlich Willkommen meine lieben Pfotenfreunde im Nordic Paws Blog! Hier findest du informative, unterhaltsame und wissenschaftlich fundierte Artikel rund um die Hundeernährung. Egal, ob du frischgebackener Hundehalter oder erfahrener Züchter bist, hier gibt es für jeden etwas zu lernen. Tauche ein in die Welt der gesunden Ernährung für deinen Vierbeiner und entdecke, wie du sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität durch die richtige Ernährung verbessern kannst.


Futter Umstellung

Einigen Vierbeinern fällt die Umstellung leicht, andere haben Mühe mit der körperlichen Umstellung und wiederum andere sind Feinschmecker und müssen sich zuerst überzeugen lassen.Für eine harmonische Umstellung empfehle ich ein Augenmerk auf Magen-Darm zu haben. Am Bestenmacht man eine Reinigung des Darms , als auch einen Aufbau der Darmflora. Für weitere Informationenfür eine Magen-Darm Sanierung darfst Du mich gerne kontaktieren.Am Anfang einer Umstellung können Entgiftungserscheinungen auftreten – wie z.B. Durchfall,Erbrechen, Tränenausfluss, vermehrter Ohrenschmalz oder Haut- und Fellprobleme. Sei deswegen nichtbeunruhigt, dass sollte sich einpendeln. Hast Du nichts desto trotz Bedenken, nimm bitte Kontakt mitmir auf.Sollte Dein Vierbeiner sich zieren die neue Fütterung zu akzeptieren, hier ein paar Tipps & Tricks:− Trockenfutter einweichen, um den Vierbeiner an die höhere Feuchtigkeit zu gewöhnen.− Trockenfutter bröseln und Fleisch damit panieren, um den Geschmackssinn auszutricksen− Fleisch in kleinen (evtl. sogar in homöopathischen Mengen) unter das Futter mischen underhöhen− Fleisch garen und jedes Mal minimieren bis das Fleisch roh verfüttert werden kann− Tagesration in mehrere kleine Mahlzeiten aufteilen− Mit feiner Konsistenz (wie Brät/gewolft) anfangen und langsam steigern− bei Katzen hat sich bewährt vom bisherigen Futter eine kleinere Ration zu geben und dienächste Mahlzeit mit Rohfutter zu gestalten, so dass die Katze zwar Hunger bekommt undnicht länger als 24h „hungert“Es soll nicht das Ziel sein diese Umstellungstipps dauerhaft anzuwenden, sondern peu à peuabzubauen und zur Rohfütterung überzugehen.Bei empfindlichen Vierbeinern wird empfohlen langsam um zu stellen, evtl gar am Anfang zukochen und nah dies nah weniger. Ebenso macht es manchmal Sinn gewisse Futtermittel, wie BspInnereien, Fisch, Fett etc langsam zu erhöhen.Bei Hunden wird oft empfohlenen einen Tag zu fasten und dann mit der Rohfütterung anzufangen,dies darfst Du unbedenklich machen. Bei Katzen empfehle ich Dir dies nicht!Am Anfang empfehle ich Dir leicht verdauliche Futtermittel, sowie gekochtes Gemüse und eher hellesFleisch (Bsp. Huhn, Kaninchen) zu füttern.Knochen nie mit anderen Fütterungsmethoden mit viel Kohlenhydraten (Bsp Trockenfutter, Nassfutter)mischen! Es braucht erst nach der Umstellung zirka zwei Wochen bis sich der Verdauungstraktangepasst hat an das neue Futter und während dieser Zeit die Knochenration mit Fleisch ersetzen. BeiWelpen/Kitten, gesundheitlichen Problemen oder Erkrankungen hast Du entsprechend eine Alternativeauf dem Futterplan oder kannst dies mit mir absprechen.Für weitere Anregungen oder bei Fragen/Unklarheiten darfst Du mich gerne kontaktieren.

Weiterlesen »

Fisch

Fisch ist proteinreich, enthält viele essentielle Aminosäuren, Vitamin A, D, K und Vitamin-B-Komplexe,sowie Mineralien wie Kalzium, Kupfer, Jod, Eisen, Zink und Selen - besonders zu erwähnen sind Jod,mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D.Fisch ist eine gelungene Abwechslung für die Fütterung Deines Vierbeiners und kann gerne 1-2xwöchentlich gefüttert werden, sei es gewolft oder auch ganze Fische lassen sich verfüttern. Am Bestenschleichst Du den Fisch am Anfang bei der Umstellung ein, da dieser nicht auf Anhieb von jedemVierbeiner vertragen wird und ersetzt die restliche Ration durch Fleisch.Jodmangel ist die zweit häufigste Mangelerscheinung in der natürlichen Fütterung und Jod ist nichtgenügend in anderen Futtermitteln enthalten.. Ein Jodmangel kann zu gesundheitlichen Folgen, wieBsp Schilddrüsenprobleme, führen. Auch wenn Jod in Fischen enthalten ist, ist dies meist dennochnicht ausreichend und sollte regelmässig mindestens 2-4x wöchentlich über Algen zu geführt werden.Am Besten besprichst Du dies mit mir, falls Dir da etwas unklar ist auf dem Futterplan.Fettsäuren sind wichtige Grundbausteine und liefern nicht nur Energie, sondern sind auch wichtig fürdie Nährstoffaufnahme und gerade Fischöle, Krillöle oder teils auch Algenöle eignen sich auch, umdie Fettsäuren auszugleichen da wir häufig auf Grund der Zucht, Haltung & Co im Fleisch einUngleichgewicht haben. Besonders einige mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die sogenanntenOmega-3-Fettsäuren (DHA/EPA), werden nicht genügend vom Organismus produziertund solltenüber die Nahrung aufgenommen werden.Wir haben auch noch fetten Fisch, denn wir füttern sollten. Fetten Fisch eignet sich nur bedingt, umdie Fettsäuren auszugleichen da im Verhältnis zu Fischölen die Omega-3-Fettsäuren nicht konzentriertsind. Wir brauchen ihn viel mehr um den Vitamin D Bedarf zu decken, denn da streiten sich dieWissenschaftler noch welche Vierbeiner dies tatsächlich können. Hierfür eignen sich fette Fische wieBsp Hering, Sprotten, Aal, Thunfisch, Lachs, Regenbogenforelle. Sollte Dein Vierbeiner keinen fettenFisch mögen oder vertragen, sollte man sich nach Alternativen umschauen, wie Bsp Lebertran.Wichtig dabei zu berücksichtigen ist, dass Lebertran auch viel Vitamin A enthält und am Bestenkontaktierst Du mich, so dass wir dies gemeinsam anschauen können.

Weiterlesen »

Aromaöle

Hast Du Dich auch schon gefragt, wieAromaöle überhaupt den Körper beeinflussenkönnen? Wie kann so ein einzelner Duft daüberhaupt was bewirken?Tatsächlich haben unsere Vierbeiner auch einsogenanntes limbisches System im Hirn(Hippocampus, Amygdala, Hypothalamus etc.)was wir direkt über Düfte erreichen und durchdie Inhaltsstoffe in Aromaölen können wirgewisse Botenstoffe, wie Hormone, stimulieren.Bedeutet wir können direkt Einfluss aufBereiche des psychischen Verhaltens wieEmotionen, Lernen, Gedächtnis oder gar Instinkte durch die Atemwege & Lunge oderauch auf das Gleichgewicht von verschiedenen physischen Körpersystemen, wieFeuchtigkeits-, Elektrolyt-, Säure-Basen-Haushalt oder Blutdruck und insbesonderetiefgreifend pflegend auf die (Schleim-)Haut nehmen.Aromaöle sind ein kleiner wirkungsvoller Bereich der Kräuterheilkunde, es handelt sich umEssenzen von Pflanzen und sollten bewusst eingesetzt werden, was unter anderembedeutet niemals pur - also weder innerlich noch äusserlich!Die enthaltenen ätherischen Öle der Pflanzen werden mit (Wasserdampf-)destillation,Enfleurage (Fettauszug) oder mechanischerKaltpressung extrahiert und es fällt nur wenig kostbaresAromaöl an, beispielsweise braucht es für 1ml Rosenöl zirka5kg Rosenblüten.So entstehen nicht nur die wertvollen fettlöslichenAromaöle, sondern auch wasserlösliche Hydrolate,also Wasserauszüge und diese können weitaus besser fürunsere Vierbeiner eingesetzt werden. Auch könnenAromastoffe durch das Räuchern oder einfacheÖlmazerate, also Ölauszüge, frei gesetzt werden und sobilden sich verschiedene Anwendungsformen heraus.Sei dies pflegend für die Haut mit Waschungen,Massagen, Wickel, Salben, Gels & Co. oderInhalationen & Raumbeduftungen, wie mit einer Duftlampe oder Diffuser überLunge eingeatmet werden. Besonders da ist es auch wichtig, dass der Vierbeiner sichjederzeit selber dem Duft entziehen kann!

Weiterlesen »

Entgiften

Unsere Vierbeiner werden tagtäglich durch irgendwelche Umweltgi e belastet, sei dies• Impfungen, sowie deren Konservierungsstoffe und Adjuvan en • Wurmkuren ohne parasitologische Abklärungen• chemischen Spot-on‘s auf der Haut• ungeeignete Futterzusammensetzung• synthe sch bzw. isolierte Zusatzsto e im Fu er• Schimmel, sei es im Fu er oder in Gebäuden• Abgase von Autos auf Nasenhöhe• Reinigungsmitteln im Haushalt• Pflegeprodukte, wie Bsp. Haarsprays oder Parfums• Rauchen• Spielzeug, Fu er- & Wassernäpfe, Be chen, sowie weiteres Zubehör mit Schadsto enAll dies kann auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen. Am Besten stellt man sich den Körper des Vierbeiners wie ein Fässchen vor, was sich nah dies nah durch solche Einflüsse füllt und irgendwann überläu oder leckt. Solches zeigt sich dann in Symptomen wie beispielsweise Juckreiz mit Kratzen oder Lecken, Haarausfall, Ohren- oder Augenausfluss, sogar Entzündungen oder schlechte Wundheilung, Durchfall oder Erbrechen, Analdrüsenproblemen, Hotspots, Hautverfärbungen, etc. Was alles Symptome sind, welche darauf hindeuten dass der Körper überlastet ist und nicht mehr selber über seine Entgi ungsorgane wie Leber, Niere, Darm, Milz/Blut, Lymphsystem/Haut oder Lunge diese Schadstoffe aus leiten kann. Bei einer Entgi ung unterstützt man diese Organe um den Stoffwechsel zu entlasten, sowie diese Schadstoffe aus dem Körper zu schaffen. Um den Stoffwechsel anzuregen, macht man sich Kräuter wie Bsp. Löwenzahn, Brennesseln, Ackerschachtelhalm, Mariendistel oder auch Vitalpilze wie Bsp. Reishi, Cordyceps zu Nutze, welche ich Dir je nach Gesundheitssitua on indiviudell für Dich zusammen gestellt habe. Zusätzlich nutzt man Algen wie Chlorella, Spirulina & Co., welche nicht nur sehr nährstoffreich sind was vorteilha während einer Entgi ungskur ist, sondern ebenso haben sie sich aus Erfahrung auch zur Ausleitung von Schwermetallen nebst Schadstoffen bewährt. Besonders wich g um Nebenwirkungen bzw. Entgi ungserscheinungen zu vermeiden, ist dass diese gebunden werden. Da grei man je nach Situa on auf unterschiedliche Erden zurück, wie beispielsweise Heilerde, Zeolith, Dolomit, Klinop lolith, Bentonit oder auch Moor. Da Erden sehr austrocknend sind, ist es umso wich ger das der Vierbeiner genügend Möglichkeiten zum Trinken hat oder gar evtl. etwas Wasser im Fu er beigefügt wird.In der Regel dauert eine Entgi ungskur je nach Gesundheitszustand zwischen 4-6 Wochen, in seltenen Fällen braucht es eine Wiederholung nach einer Pause. Eine Entgi ungskur kann auch vorausschauend nach Behandlungen oder prophylak sch 1-2x jährlich gemacht werden zur Erhaltung der Gesundheit.

Weiterlesen »

Karotten Moro

Morosche Karottensuppe. Die Wirkung von lang genug gekochten Karotten entdeckte Professor Ernst Moro aus der Heidelberger Kinderklinik 1908 zur Bekämpfung von Durchfall (Diarrhöe).Unklar blieb dazumals, wie es funktionierte, erst in unserer Zeit entschlüsselte Professor Josef Peter Guggenbichler und Professor Johann Jurenitsch diesen Mechanismus.Durchfall (Diarrhöe) entsteht unter anderem durch die Einwirkung von Bakterien und/oder Viren, wie Bsp. Colibakterien, Salmonellen, Rotaviren etc., welche sich im Darm beim Vierbeiner an den Darmzotten anhaften und dort Toxine freisetzen.Die Karotte hat sich als eines der wirksamsten Kohlenhydrate gegen Durchfall hervorgetan und bereits eine kleine Menge reicht aus. Die enthaltene Oligogalakturonsäure verhindert, dass sich Bakterien an den Rezeptoren der Darmzotten anheften können. Um die Freisetzung dieser Oligogalakturonsäure ist es wichtig die Karotten möglichst lange zu kochen, so dass sie optimal aufgespalten sind.Sollte Dein Vierbeiner also an Durchfall (Diarrhöe) leiden, kochst Du ihm einfach etwas Morosche Karottensuppe und fütterst es ihm ausschliesslich bis es sich gebessert hat. Sollte sich der Durchfall nicht bessern oder sogar verschlimmern, bitte ich Dich mich zu kontaktieren um weitere Ursachen auszuschliessen. Zur geschmacklichen Verbesserung darfst Du auch etwas Hühnchen mitkochen, jedoch keinenfalls erhitzte Knochen füttern.Rezept− 500g Karotten schälen− Karotten mit einem Liter Wasser in einen Topf − mindestens 1h kochen lassen (Deckel weglassen)− danach durch ein Sieb drücken oder pürieren− Gesamtmenge mit Wasser auf 1 Liter auffüllen− zirka 3g Salz (etwas mehr als eine Messerspitze)hinzufügenKleiner Tipp:Da man nie weiss, wann sein Vierbeiner wieder Mal Durchfall bekommt, empfehle ich Dir die Suppe vorgängig zu kochen und in Behältern oder Eiswürfeln im Tiefkühlfach auf zu bewahren.Solltest Du Fragen haben oder Unklarheiten bestehen, darfst Du mich gerne kontaktieren

Weiterlesen »

Knochen

Knochen/Knorpel Fütterung Am Anfang kann es etwas dauern bis sich der Vierbeiner auf Knochen eingestellt hat, genügend Verdauungssäfte produziert und diese gut verwertet. Auf Grund dessen sollte man erst zirka nach 2 Wochen langsam mit weichen Knochen/Knorpeln beginnen. Hierfür eignen sich weiche Knochen, wie Bsp Hühnerhälse oder -karkassen, Kalbsbrustbein oder Lammrippen je nach Grösse des Vierbeiners.Hier zu der Knochenfütterung einige Tipps:− Knochen langsam einschleichen – d.h. mit wenig anfangen und schauen wie es vertragen wird. Orientiere Dich am Kot und sollte es Probleme geben, dann darfst Du mich gerne kontaktieren.− Bitte achte zu Beginn der Knochen-/Knorpelfütterung auf den Kotabsatz bzw. -konsistenz. Hat Dein Vierbeiner Mühe damit, füttere ihm etwas Obst/Gemüse oder auch Leber, was den Kot etwas weicher macht oder bekommt Dein Vierbeiner von Knochen Durchfall, dann kontaktieremich bitte für eine Alternative. − Sollte Dein Vierbeiner auf Dauer Knochen nicht vertragen, kannst Du gewolfte Knochen, als auch Brät oder andere natürliche Calciumspender (Bsp. Knochenmehl) nehmen. Eierschalen sind kein Ersatz für Knochen bei einem gesunden Vierbeiner! Bitte bespreche dies vorab mit mir, um für euch die bestmögliche Variante zu finden.− Schlingen ist für Vierbeiner natürlich und bei normalen Mahlzeiten auch in Ordnung, solange er es verträgt und der Knochen nicht zu gross ist. Bei Knochen ist es jedoch wichtig dem Vierbeiner das Kauen bei zu bringen wie Bsp. in dem der Knochen gehalten wird und Vierbeiner daran kauen lernen kann.− Sollte Dein Hund weiterhin schlingen, empfehle ich Dir möglichst grosse Knochen/Knorpel, wie Gelenksknochen, zum Abnagen. Die Menge kannst Du auf mehrere Tag aufteilen und den Knochen/Knorpel zirka 1-2 Tage im Kühlschrank kühl lagern. Kleine Reststücke solltest Du entsorgen, damit Dein Vierbeiner sie nicht schlingt.− Knochen/Knorpel sind schwer verdaulich und sollten vorzugsweise Morgens/Mittags gefüttert werden. Es empfiehlt sich vor den Knochen/Knorpel dem Vierbeiner etwas Fleisch anzubieten, was die Magensäure anregt und somit der Knochen/Knorpel besser verdaut werden kann.− NIE gekochte Knochen verfüttern – diese sind spröde, können splittern und oft sind sie auch scharfkantig, was zu erheblichen inneren Verletzungen führen kann! Dies gilt auch für Röhrenknochen, wie Markknochen und Parmaschinkenknochen, wie man sie oft in Shops antrifft. − Bei tragenden oder alten Knochen, sowie Geweihen solltest Du deren Härte berücksichtigen – umso härter ein Knochen, umso eher kann es eine Zahnverletzung geben – und davon rate ich Dir ab. − Bei Knochen immer darauf achten, dass genügend Fleisch am Knochen ist oder vorab etwas Fleisch füttern. − Knochen nie mit Kohlenhydraten oder Trockenfutter mischen, da nicht ausreichend Magensäure vorhanden um den Knochen zu verdauen und es dann zu Verstopfungen bis Darmverschluss kommen kann. − Knochen bitte niemals unbeaufsichtigt füttern!

Weiterlesen »

Fermentation

Fermentiertes Gemüse ist nicht nur wohlschmeckend – überzeugt manchen Mäkeler -, sondern liefert auch viele Nährstoffe und sorgt für eine gute Darmflora. Früher wurde viel fermentiert für die Konservierung von Gemüse und heute ist es etwas in Vergessenheit geraten, weshalb ich Dir hiermit die Fermentation etwas näher bringen möchte. Durch den Gärungsprozess während der Fermentation, wird zuckerhaltiges Gemüse enzymatisch durch die bereits vorhanden Bakterien auf dem Gemüse zersetzt. Während der Gärung schwankt das Verhältnis zwischen weniger säuretoleranten Milchsäurebakterien bishin zu säuretoleranten Bakterien. Schlussendlich findet man dann eine Vielfalt an positiven Bakterien, wie Bsp Lactobacillus, Lactobacillusplantarum, Streptococcus, Saccaromyces im Ferment. Aus meinen Erfahrungen kann ich folgende Nutzen für Vierbeiner berichten:- unterstützt das Immunsystem & stärkt das Abwehrsystem des Körpers- reguliert die Darmflora & kann sich ebenso positiv auf ein Ungleichgewicht auswirken- sehr nahrhaft, manche Nährstoffe im Gemüse werden durch Bakterien vervielfältigt- an Stelle von Probiotika kann es mit Lebendbakterien aufwertenKurz um; fermentiertes Gemüse kann zu einer besseren Gesundheit verhelfen! Zubereitung1. Wähle ein oder mehrere Gemüse (Bsp Kohl, Karotten, Gurke) zum fermentieren.Obst kann man auch fermentieren, nur findet da der Gärungsprozess sehr schnellstatt und ist bereits innerhalb 1-2x Tagen fermentiert. Möchtest Du Dein Ferment aufwerten, dann kannst Du auch etwas Kräuter (Bsp Petersilie, Brennesseln, Dill etc.) hinzufügen. Achte darauf, dass Du saisonales, reifes & noch knackiges Gemüse verwendest und dies Dein Vierbeiner verträgt oder sogar zuträglich für seine gesundheitlichen Probleme oder Erkrankungist. 2. Wasche das Gemüse & evtl. Kräuter, schneide es klein oder raffle es und mache es in ein grossesBügelglas mit Gummiring. Bügelgläser sind bei Bsp Landi, Migros oder auch Ikea erhältlich. Der Gummiring ist wichtig, so dass die entstehende Gase der Bakterien entweichen können.3. Mache eine Salzlake indem Du Wasser und Salz auflöst. Auf zirka 1kg Gemüse kommt 1,5 Esslöffel Salz. Am Besten eignen sich natürliche Salze wie Bsp Meersalz, Himalayasalz, Steinsalz etc. Achtung; verwende bitte kein jodiertes oder raffiniertes Salz!4. Möchtest Du, dass das Gemüse schneller fermentiert, dann kannst Du Bsp etwas Apfelessig, Sauerkrautsaft oder Molke, Kefir, Buttermilch hinzufügen.5. Zerstosse das Gemüse im Bügelgals ordentlich, so dass es mit eignem Saft bedeckt ist und schütte die Salzlake nach. Beschwere das Gemüse, dass es unten bleibt und achte darauf, dass oben im Bügelglas etwas Luft ist. 6. Lass das Ferment an einem kühlen Ort für 4-8 Wochen fermentieren. Sobald das Ferment fertig ist, kannst Du es auch einige Zeit im Kühlschrank aufbewahren. Sollte sich Schimmel auf dem Ferment gebildet haben, dann waren pathogene Keime durch nicht ausreichendes Waschen, zu oftes Öffnen oder unzureichender Hygiene bei der Herstellung. Solches fermentiertes Gemüse sollte nicht gefüttert werden. Wer sich nicht ans Fermentieren traut, der kann sich auch Bsp rohes Sauerkraut, Kefir, Joghurt, Buttermilch, Rohmilchkäse etc. besorgen und dies hin & wieder füttern. Wichtig dabei ist, dass die Produkte nicht pasteurisiert wurden – denn ansonsten sind die Bakterien tot. Sollten Fragen aufkommen oder Unklarheiten bestehen, darfst Du mich gerne kontaktieren.

Weiterlesen »

Ungeeignet oder giftig

Fleisch & Co. Beinknochen, Kehlkopf, Markbein, Röhrenknochen, Schlund, Schwein (roh), tragende KnochenGemüse/ObstAubergine, Avocado, Erbsen (roh), Felsenbirne, grüne Bohnen (roh), Holunderbeere (roh)Hülsenfrüchte (roh), Kartoffeln (roh), Lauch, Paprika (ausser rot), Peperoni, Physalis, QuittenRhabarber, Rosinen, Sternfrucht, unreife Tomaten, unreifes Gemüse/Obst(Wein-)Trauben, Zierkürbisse, ZwiebelgewächsKräuterBärlauch, Beinwell, Gewürznelken, Huflattich, Jakobs-Kreuzkraut, Jojoba, KüchenschelleSalbei, Schöllkraut, Schwarzkümmel, Teebaum, Wiesensalbei, YsopGarten-/WiesenpflanzenAckergauchheil, Ackerschachtelhalm, Adlerfarn, Adonisröschen, Akelei, Alpenrosen, AronstabBärenklau, Becherprimel, Besenginster, Bingelkraut, Bittersüsser, Nachtschatten, Blauregen, BocksdornBuchsbaum, Buchweizen (roh), Buschwindröschen, Eibe, Efeu, Eisenhut, Engelstrompete, FingerhutFleissiges Lieschen, Geissblatt, Geissraute, Gelbes Windröschen, Glockenbilsenkraut, GnadenkrautGoldlack, Goldregen, Hahnenfuss, Heckenkrische, Herbstzeitlose, Herkulesstaude, Holunderbeere (roh), HortensieHundspetersilie, Hyazinthe, Japanischer Schnurbaum, Kirschlorbeer, Kornrade, KorallenbeereLebensbaum, Lein, Liguster, Lorbeerrose, Wintergrün, Winterling, Wolfsmilch, Wurmfarn, ZaunrübeZimmerpflanzenAgave, Alpenveilchen, Amaryllis, Azalee, Becherprimel, Birkenfeige/Benjamin, ChristusdornChristuspalme, Dieffenbachie, Drachenbaum, Elefantenfuss, Fensterblatt, Grünlilie, GummibaumKletterfeige, Kroton, Philodendron, Purpurtute, Weihnachtsstern, Wüstenrose, Yucca, Zierspargel, ZimmerbambusSonstigesLupine, Maiglöckchen, Mahonie, Mehlbeere, Mistel, Mohn, Narzisse, Nieswurz, Oleander, OsterglockePfaffenhütchen, Pfingstrose, Prachtlilie, Rainfarn, Rhododendron, Riesen Bärenklau, Rittersporn, RizinusRobinie, Rosinen, Rosskastanie, Sadebaum, Saubohne, Sauerdorn, Sauerklee, Sauerschotenbaum, SauerampferSchneeball, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schusterpalme, Schwertlilien, Seidelbast, Stechapfel, StechpalmeSteinklee, Sumpfdotterblume, Tabak, Tollkirsche, Tollkraut, Thuja, Tränendes Herz, Tulpe, Wacholder, WaldmeisterWaldrebe, Walnussschale, Wandelröschen, Wasserschierling, Weisser Germer, Benzoesäure, BirkenzuckerBittermandeln, Buchweizen (roh), glutenhaltiges Getreide, jodiertes/raffiniertes Salz, Kakao, Macadamia Nüsse, Xylit*Trotz aller Sorgfalt kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit keine Haftung übernommen werden.

Weiterlesen »

Knochenbrühe

Die Knochenbrühe ist nichts anderes als die Fleischbrühen mit kräftigender & stärkender Wirkung, welche man noch zu Omas Zeiten gegessen hat. Eine uralte Tradition, welche in Vergessenheit geraten ist! Auch aus der TCVM (Traditionell Chinesischen Veterinärmedizin) ist dies bekannt, dass ein langes Kochen essentiell für die Stärkung ist.Eine Knochenbrühe liefert eine Vielzahl an Nährstoffen, sei dies Mineralien (Bsp Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Phosphor, Silizium, Sulfur) oder auch an Vitaminen (Bsp Vitamin C, Vitamin D, Vitamin K, Eisen, Thiamin) je nach Zusammensetzung. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass aus den Knochen sich Kollagen, Gelatine, Glukosamin und Chondroitin lösen – was ihr bestimmt in Verbindung mit Gelenken bereits Mal gehört habt. Ebenso haben die herausgelösten Proteine oder bessergesagt Aminosäuren wie Bsp Arginin, Glycin, Glutaminoder Prolin positive Auswirkungen. Prolin fördert unteranderem die Verdauung der Proteine. Glycin zumBeispiel reguliert Gallensalze und die Magensäure, sowieunterstützt es die Produktion von Glutathion was antioxidativ ist und wichtig für die Stoffe um überhaupt indie Zellen zu kommen. Auch sind essentielle Fettsäurenenthalten, welche für geschädigte Schleimhäute imganzen Verdauungstrakt hilfreich sind. Wo können wir also die Knochenbrühe einsetzen? Hier ein paar Anregungen:- zur Stärkung Bsp nach OPs, bei Senioren- für ein gesundes Verdauungs- (Bsp Darmflora) & Immunsystem (Bsp Immunbooster)- bei rassespezifischen Problemen, wie Bsp Brachycephalie- zur Regeneration der Schleimhäute, Bsp Speiseröhre, Magen, Darm- im Wachstum oder bei Gelenks- & Skelettproblemen, sowie des BindegewebesGrundrezept für die Knochenbrühe− 1kg Knochen (Bsp. Karkassen, Markknochen, Hälse) Die gekochten Knochen NIE den Hunden zu knabbern geben (splittern).− ¼ Tasse Apfelessig (trüb) und/oder frischen Zitronensaft− Gemüse (Bsp. Karotten, Grünkohl, geschälte Kartoffeln, Sellerie)− optional Hühnerfüsse oder Knorpel (Bsp für zusätzliche Gelatine) − optional Innereien (Bsp Leber, Hühnermägen für mehr Nährstoffe)− optional Obst (Bsp Apfel, Zitronen um es besser zu binden & konservieren)− optional wenig Kräuter (Bsp Petersilie, Dill, Brennesseln, Löwenzahn)− optional Knoblauchzehe (1x Knoblauchzehe pro 10kg Vierbeiner)

Weiterlesen »

Kokosnuss

Die Kokosnuss gilt nicht nur in der menschlichen Ernährung als wertvolles Naturprodukt – auch in der Fütterung von Hunden findet sie zunehmend Anwendung. Ihre einzigartige Zusammensetzung macht sie zu einer sinnvollen Ergänzung in der täglichen Ernährung, insbesondere bei gesundheitlichen Herausforderungen wie Pankreatitis oder zur natürlichen Parasitenabwehr.

Weiterlesen »