Einigen Vierbeinern fällt die Umstellung leicht, andere haben Mühe mit der körperlichen Umstellung
und wiederum andere sind Feinschmecker und müssen sich zuerst überzeugen lassen.
Für eine harmonische Umstellung empfehle ich ein Augenmerk auf Magen-Darm zu haben. Am Besten
macht man eine Reinigung des Darms , als auch einen Aufbau der Darmflora. Für weitere Informationen
für eine Magen-Darm Sanierung darfst Du mich gerne kontaktieren.
Am Anfang einer Umstellung können Entgiftungserscheinungen auftreten – wie z.B. Durchfall,
Erbrechen, Tränenausfluss, vermehrter Ohrenschmalz oder Haut- und Fellprobleme. Sei deswegen nicht
beunruhigt, dass sollte sich einpendeln. Hast Du nichts desto trotz Bedenken, nimm bitte Kontakt mit
mir auf.
Sollte Dein Vierbeiner sich zieren die neue Fütterung zu akzeptieren, hier ein paar Tipps & Tricks:
− Trockenfutter einweichen, um den Vierbeiner an die höhere Feuchtigkeit zu gewöhnen.
− Trockenfutter bröseln und Fleisch damit panieren, um den Geschmackssinn auszutricksen
− Fleisch in kleinen (evtl. sogar in homöopathischen Mengen) unter das Futter mischen und
erhöhen
− Fleisch garen und jedes Mal minimieren bis das Fleisch roh verfüttert werden kann
− Tagesration in mehrere kleine Mahlzeiten aufteilen
− Mit feiner Konsistenz (wie Brät/gewolft) anfangen und langsam steigern
− bei Katzen hat sich bewährt vom bisherigen Futter eine kleinere Ration zu geben und die
nächste Mahlzeit mit Rohfutter zu gestalten, so dass die Katze zwar Hunger bekommt und
nicht länger als 24h „hungert“
Es soll nicht das Ziel sein diese Umstellungstipps dauerhaft anzuwenden, sondern peu à peu
abzubauen und zur Rohfütterung überzugehen.
Bei empfindlichen Vierbeinern wird empfohlen langsam um zu stellen, evtl gar am Anfang zu
kochen und nah dies nah weniger. Ebenso macht es manchmal Sinn gewisse Futtermittel, wie Bsp
Innereien, Fisch, Fett etc langsam zu erhöhen.
Bei Hunden wird oft empfohlenen einen Tag zu fasten und dann mit der Rohfütterung anzufangen,
dies darfst Du unbedenklich machen. Bei Katzen empfehle ich Dir dies nicht!
Am Anfang empfehle ich Dir leicht verdauliche Futtermittel, sowie gekochtes Gemüse und eher helles
Fleisch (Bsp. Huhn, Kaninchen) zu füttern.
Knochen nie mit anderen Fütterungsmethoden mit viel Kohlenhydraten (Bsp Trockenfutter, Nassfutter)
mischen! Es braucht erst nach der Umstellung zirka zwei Wochen bis sich der Verdauungstrakt
angepasst hat an das neue Futter und während dieser Zeit die Knochenration mit Fleisch ersetzen. Bei
Welpen/Kitten, gesundheitlichen Problemen oder Erkrankungen hast Du entsprechend eine Alternative
auf dem Futterplan oder kannst dies mit mir absprechen.
Für weitere Anregungen oder bei Fragen/Unklarheiten darfst Du mich gerne kontaktieren.
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